Die Evangelischen Akademien in Deutschland entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Erfahrung des Versagens der Institutionen und Kirchen in einem totalitären Staat. Mit dem Anspruch, in einer sich neu ordnenden Gesellschaft kritischer Partner zu sein. Hierbei waren und sind es bis heute vor allem Christen aus unterschiedlichen Berufen und Verantwortungsbereichen, die sich den Herausforderungen gesellschaftlicher, kultureller und kirchlicher Gestaltungsaufgaben stellen. In Verantwortung vor Gott und den Menschen, geleitet von der reformatorischen Botschaft der „Freiheit eines Christenmenschen". Daher suchen die Evangelischen Akademien den Austausch mit Wissenschaft und Technik, Wirtschaft, Politik und Kultur, pflegen die Nachbarschaft zu anderen Konfessionen und Religionsgemeinschaften.


