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Kursdetails

Tagung: Die braunschweigische Tradition der Toleranz II

Anmeldung möglich ( 59 Plätze sind frei)
Kursnr. AJ260312
Beginn Do., 12.03.2026, 13:00 Uhr
Ende Do., 12.03.2026, 21:00 Uhr
Kursort Franziskussaal
Gebühr 20,00 €
Teilnehmer 20 - 80

Kursbeschreibung

Konzepte der Toleranz ziehen sich leitmotivisch durch die frühneuzeitliche Geschichte Braunschweig-Wolfenbüttels. Nach Einführung der Reformation 1569 bildeten sich eine irenische Theologie und ökumenische Vorstellungen heraus. Im 18. Jahrhundert war das Fürstentum ein Zentrum der Aufklärung, das Gelehrte wie Gotthold Ephraim Lessing anzog, und etwa pädagogischen Neuansätzen Raum zur Entfaltung bot. Gegenüber Alteritätserfahrungen, wie dem Reformjudentum oder dem aus Afrika stammenden und am Wolfenbütteler Hof ausgebildeten Anton Wilhelm Amo, existierte eine verhältnismäßige Aufgeschlossenheit. Die Tagung dient dem vergleichenden Blick auf diese Phänomene und soll klären, ob sich ein Gesamtzusammenhang im Sinne einer braunschweigischen Toleranztradition rekonstruieren lässt und ob sie nachwirkt, womöglich bis zur Gegenwart.

13.00-14.00 Uhr:
Gemeinsames Mittagessen und Kennenlernen der Referentinnen und Referenten

14.00-14.30 Uhr:
Dr. Brage Bei der Wieden/Kerstin Vogt (Wolfenbüttel/Braunschweig):
Begrüßung und Einführung in das Thema

14.30-16:00 Uhr:
Dr. Martin Fimpel (Wolfenbüttel):
Fürsten der Aufklärung: die Herzöge Karl I. und Karl Wilhelm Ferdinand

Gretel Walberg (Potsdam):
Netzwerke der Fürstinnen: Herzogin Philippine Charlotte und ihre Töchter

16.00-16.30 Uhr:
Kaffeepause

16.30-18.00 Uhr:
Prof. Dr. Simone Lässig (Braunschweig):
Haskala: Israel Jacobsohn und das Reformjudentum

Birgit Hoffmann, M. A./Dr. Brage Bei der Wieden (Wolfenbüttel):
Nachwirkungen der Idee der Toleranz in Kirche, Pädagogik und Politik

18.00-19.00 Uhr:
Gemeinsames Abendessen

19.00 Uhr:
Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Albrecht Beutel (Münster):
Impulsgeber der Neologie. Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem als Basisgestalt Theologischer Aufklärung


Kooperationspartner:

Braunschweigischer Geschichtsverein e.V.

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